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Ein Hortgebäude aus den 60er Jahren wurde instandgesetzt, umgebaut und den heutigen Bedürfnissen angepasst. Im Planerwahlverfahren hatten wir den 1. Rang erreicht und die technischen, konstruktiven als auch räumlichen Eingriffe dargelegt. Wir konzentrierten uns dabei auf vier grundlegende Ziele. Im Zentrum unseres Vorschlages standen die Zentralisierung der Küche, die Öffnung des Korridorbereiches, die grosszügigere Verbindung der Betreuungsräume sowie die sensible Integration der haustechnischen Anlagen.

Der Bestand stellte sich uns damals folgendermassen dar: Bild 12345

Grundriss

Ergänzt wurden neben den Einbauten für die Garderoben und die Regenerierküche, die Einbaumöbel und Zahnputzstellen in den Horträumen. Zudem wurde die Südfassade mit zwei Türen versehen, um nun besser in den Garten zu gelangen. 

In die Decken der Garderoben schnitten wir zwei grosse Oblichter – ein tragwerkstechnischer Kraftakt. Mittels Stahlbändern unterfangen, tragen sie nicht nur zu Zonierung und Belichtung des Raumes bei, sondern schaffen auch einen visuellen Bezug zum dazugehörigen Schulhaus nebenan, dem mächtigen Schulhaus Sihlfeld.

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In den ehemals dunklen Eingangsräumen erprobten wir ein neues Garderobenkonzept. Wir wollten keine Bänke und Haken an den Wänden montieren, sondern einen Raum mit Aufenthaltsqualitäten schaffen. Die Garderobe besteht aus zwei Sitzgelegenheiten, einem Schwedenkasten ähnlich und Garderobenkästen, die für bis zu 3 Schülerinnern und Schüler Platz bieten. In den Rückwänden der Kästen wurde aus 7 unterschiedlichen Farben jeweils eine eindeutige Farbkombination zusammengestellt. So erhält jeder Kasten seine eigene Heraldik.  Weitere Bezeichnungen der Kästen mittels Farben und Nummern sind somit hinfällig.

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Team, Simon Staudacher Wettbewerb, Kurt Ziswiler hatte die Projekt- und Bauleitung inne. Die Fotografien stammen von Rasmus Norlander.
Das Energiekonzept und die Bauphysik wurden Roland Wüthrich begleitet. www.hat-1.ch
Die Gastroplanung erfolgte durch die Planbar AG. www.planbar.ch

Selektion