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Ein Doppelhaus in der Herzogstadt Osterhofen, genauer gesagt in dessen ältestem Ortsteil Altenmarkt. Die barocke Basilika der Asambrüder trohnt nur wenige hundert Meter weiter dahinter auf einer sanft ansteigenden Anhöhe, darunter in aufgelockerter Bebauung verteilt, liegen stark durchgrünte Wohnquartiere mit – immer weniger werdendem – teils althergebrachtem Baubestand.

Einfach durchgebildete, langgezogene Volumen ruhen unter Satteldächern. Sie bilden mit ihren weiss gakalkten Verputzen den Urtypus für dieses Landschaftsbild. Immer wieder wird das Bild, vor allem in den Zentrumslagen mit farbig akzentuierten, städtischen Schaufassaden in verschiedenen Neoformen durchsetzt. Sie wirken städtisch und säumen Duchgangsstrassen und Plätze gleichermassen.

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Hier knüpft das Projekt an. Durch das äusserst schmale Grundstück gezwungen nahe an die Strasse rücken zu müssen, wird das Zweifamilienhaus zum Solitär. Es reagiert darauf durch eine repräsentative, eher stattliche Fassade. Das zurückgesetzte Dach unterstützt die Wirkung. Feine Reliefierungen und Farbabstufungen in den Putzoberflächen ordnen die Fassade. Asysmetrisch hochgezogene Mauergiebel zeigen jeweils die Eingänge an.

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Das Dach wird zurückgesetzt, sozusagen nach Südosten zum Garten hin verschoben. Der dadurch entstandene Versatz verleiht dem Gebäude einen distanzierteren Ausdruck an der Strasse, beim Garten findet darunter ein Freisitz Platz. Die Obstwiese des Nachbarn eröffnet hier einen ungewohnt weiten Blick in die Tiefe. Die Abendsonne wird bis zum Sonnenuntergang in die Wohnräume fallen.

Die kolossale Stützenstellung entlang der Traufe schafft nicht nur adäquaten Abstand bzw. Privatheit zum Nachbarn , sondern sie zoniert den Aussenbereich und gestaltet den mehrstufigen Übergang vom Haus zur Landschaft. Verstärkungen in Stützenmitte erlauben schmale Querschnitte ohne auszuknicken.

Im Inneren liegen unter dem flachen Hausteil der Eingang, die Treppe und ein kleines Office. Sie bilden Pufferräume entlang der befahrenen Hauptstrasse. Dahinter zum Garten liegen die Wohn- und Schlafräume.

Dem Ausdruck der Häuser entsprechend, werden  die Erdgeschosse mit einer Überhöhe von knapp 3m gebaut.

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Mitarbeit: Alejandro Pèrez Giner

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