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Die letzten Projektmodule des Bachelorstudiums Architektur an der Hochschule Luzern stehen für Synthese. Hier kulminieren inhaltlich alle vorherigen Projektmodule sowie die Theorie zur Tektonik, welche ergänzend dazu in den Kernmodulen vermittelt wird. Gleichzeitig werden die thematischen und methodischen Grundlagen für die Bachelor Diplomarbeit vermittelt und eingeübt. Das Projektmodul ‚Architektur und Tektonik‘ behandelt eine Projektaufgabe in einem gegebenen städtischen Kontext mit unterschiedlichen Nutzungen. In der Entwurfsarbeit werden neben der Bauphysik und dem Materialeinsatz ebenso die Baustruktur, Bauteile und deren Fügungen, der Schichtenriss und die Gebäudehülle thematisiert.

Die Reduktion des Programms bietet Raum um das Projekt nicht nur konzeptionell, sondern auch in der Tiefe durchzuarbeiten, sowie eine reflektierte Haltung zum Umgang mit dem Ort zu finden. Die Projektaufgabe beinhaltet das Entwerfen eines Bürobaus an der Bundesstrasse in Luzern. Als Treffpunkt im Quartier soll im Erdgeschoss eine Blumenhalle mit Bistro entworfen werden.

00 Himmelrich Luzern

 

Tektonik: Wir verstehen den Entwurfsprozess keineswegs als ein Abarbeiten immer kleiner werdender Masstabsebenen, also vom Grossen zum Kleinen bei dem die Konstruktion ganz am Schluss steht, sondern als einen ganzheitlichen Prozess. Wir entwerfen simultan, indem wir die verschiedenen Operanden, Anforderungen und Masstabsebenen gleichzeitig denken und zu einem kohärenten Ganzen verknüpfen. Die Konstruktion sowie die Materialisierung und Stimmung denken wir von Beginn an mit. Die wechselseitigen Abhängigkeiten, die Dichte des gedanklichen Gewebes liegt uns mehr am Herzen als der grobschlächtige Wurf. Den Schwerpunkt legen wir auf das tektonische Dispositiv von Machart und Wirkung, auf die Kraft des Ensembles und die Poesie des stillen Webens. Tektonik ist für uns kein ideologischer Grabenkampf mehr, sondern zuallererst die Suche nach Qualität und Sorgfalt, sowohl stadt- als auch innenräumlich.

 

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Projektmodul 'Architektur und Tektonik' HSLU HS 2015, gezeigte Arbeiten von Fabio Gsell, Nadja Annen, Martina Hodel, Komarek Alena und Andri Marugg; Betreuung Ökologie und Bauphysik: Ryszard Gorajek

 

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