We joined an experimental event format "Blind Date", when 9 architecture firms from  Zurich, Geneva, Thusis, Glarus, Mendrisio and Basel met at S AM (Schweizer Architekturmuseum) in Basel. Just like in a real blind date, the firms got to know the other participants the very same evening.  Each office started with a quick presentation of their contribution to the exhibition ‹Schweizweit› and then introduced their most urgent topic which they were looking forward to discusse with the auditory.

 

«Der Künstler Ben Vautier provozierte 1992 mit dem Schriftzug «La Suisse n’existe pas» am Eingang des Schweizer Pavillons an der Weltausstellung in Sevilla. Er wollte auf die sprachliche und kulturelle Vielfalt des Landes verweisen, traf damit aber einen empfindlichen Nerv. Genauso könnte behauptet werden «L’architecture Suisse n’existe pas». Während das Bild der Schweizer Architektur vor allem international noch immer sehr stark von den 1990er Jahren und dem Minimalismus geprägt wird, präsentiert sich die gebaute Realität als regional differenzierter und heterogener: «Schweizer Architekturen» statt «Die Schweizer Architektur».
Die erste Ausstellung unter der Leitung von S AM-Direktor Andreas Ruby spiegelt seine Vision für das S AM wider: schwellenlos, zeitgenössisch, kollaborativ, schweizweit. In Zusammenarbeit mit 162 Architekturbüros aus allen Landesteilen hat das S AM einen visuellen Atlas der aktuellen Schweizer Bauproduktion erstellt. Durch grossformatige Projektionen wird die Schweiz ins Museum geholt. Die Ausstellung zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Themen, Inhalten und formalen Strategien, die Schweizer Architekten heute beschäftigen.»

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Leitung: Andreas Ruby, Moderation: Dr. Irina Davidovici (gta, ETH Zürich), Nicola Navone (archivio del moderno, usi), Viviane Ehrensberger und Stéphanie Savio

 

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